Viele Menschen wünschen sich einen makellosen, straffen und vor allem flachen Bauch. Das betrifft nicht nur Frauen, sondern auch Männer. Dieser Wunsch lässt sich mit einer Bauchdeckenstraffung erfüllen. Damit die Schönheitsoperation gelingt, sollten Patienten jedoch ein paar Hinweise beachten. Diese sind sowohl vor als auch nach dem Eingriff einzuhalten. Die Operation verläuft somit erfolgreich und bereitet keine unerwünschten Nebeneffekte.
Was ist vor der Bauchdeckenstraffung wichtig zu wissen?
Vor der Bauchdeckenstraffung ist immer ein persönliches Beratungsgespräch in einer Facharztpraxis nötig. In diesem Rahmen können Patienten verschiedene Fragen stellen und Chirurgen eine körperliche Untersuchung vornehmen. Das ist unumgänglich, um zu kontrollieren, in welchem Umfang eine Bauchdeckenstraffung vorgenommen werden kann. Erfahrene Fachärzte klären zudem ausführlich über den Operationsverlauf auf und geben auch Details zu eventuellen Nebenwirkungen, Nachsorgemaßnahmen und Kosten. Erst nach dem Vorgespräch entscheiden Patienten, ob sie den Eingriff wirklich vornehmen möchten.
Wird eine OP geplant und steht ein Termin fest, ist eine gewissenhafte Vorbereitung für die Bauchdeckenstraffung notwendig. Auch in diesem Punkt erhalten Patienten sämtliche Informationen, damit der Eingriff reibungslos verlaufen kann.
Welche Vorbereitungen sind für den Eingriff maßgeblich?
Damit die Bauchdeckenstraffung von Erfolg gekrönt ist, müssen Patienten ein paar Maßnahmen in Betracht ziehen. Es ist von großer Bedeutung, vor der Operation keine Medikamente einzunehmen, die eine Blutgerinnung stören könnten. Dazu gehören Arzneimittel mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure, welches z.B. in Aspirin® enthalten ist. Ist eine Einnahme unumgänglich, ist das Facharztteam darüber in Kenntnis zu setzen und über vorliegende Erkrankungen in vollem Umfang zu informieren.
Ebenso ist es ratsam, vor dem Eingriff auf Alkohol und Nikotin zu verzichten. Diese Substanzen können nicht nur die Gesundheit nachhaltig beeinflussen, sondern ebenso die Wundheilung stören. Demnach kann es zu längeren Heilungsprozessen der Wunde kommen. Um das zu vermeiden, ist zwei Wochen vor dem Eingriff und mehrere Wochen nach der OP kein Alkohol zu konsumieren. Auch der Rauchkonsum ist zu reduzieren oder komplett einzustellen.
Welche Maßnahmen sind nach der Bauchdeckenstraffung wichtig?
Jeder operative Eingriff ist mit Risiken verbunden. Über diese klärt eine Facharztpraxis jedoch ausführlich auf und informiert über Anästhesie sowie den konkreten Ablauf des Eingriffes. Trotz aller gewissenhaften Ausführungen kann es nach der Operation zu Entzündungen oder Wundheilungsstörungen kommen. Diese sind stets ärztlich behandeln zu lassen, um die Heilung der Narbe und des betroffenen Gewebes bestmöglich zu unterstützen. Dazu erhalten Patienten Produkte zur Wund- und Narbenpflege zugeteilt. Neben dem täglichen Wechseln von Pflastern ist auch das Verwenden von Verbänden und bei Bedarf von Stützmiedern notwendig. Diese Hilfsmittel sind gewissenhaft zu verwenden, damit das Gewebe gut heilen und eventuelle Narben vorteilhaft verblassen können.
In den ersten Wochen nach dem Eingriff ist es außerdem ratsam, sich nicht körperlich zu überanstrengen. Sport, ein Besuch im Schwimmbad oder in einer Sauna sind daher zunächst zu vermeiden. Nach ungefähr vier bis sechs Wochen darf, je nach Heilungsverlauf der Wunde, mit einem sanften Training begonnen werden. Bauchmuskelübungen sind allerdings mit Vorsicht zu genießen.
Die Bauchdeckenstraffung ist eine vorteilhafte Maßnahme, um erschlafftes Gewebe nach einer starken Gewichtsreduktion oder Schwangerschaft wieder in Form zu bringen. Das Ergebnis ist anschließend eine straffere und schlankere Silhouette. Wer sich an die Vor- und Nachbereitungen hält und die Anweisungen des ärztlichen Teams beherzigt, kann erfolgreich störendes Gewebe entfernen lassen und schon bald von einem neuen Körpergefühl profitieren.